Generalat der Krankenschwestern vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus

Schwester M. Laverne Donahue, O.S.F.

✝ Montag, 29. Juli 2019


Der HERR ist der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott,
langmütig und reich an Huld und Treue:
Er bewahrt tausend Generationen Huld,
nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg.
(Exodus 34, 6-7)

Am Montagnachmittag, 29. Juli 2019 verstarb Schwester M. Laverne geb. Elizabeth Mae Donahue im St. Francis Konvent in Springfield. 

Für Schwester Laverne war Gott ein „barmherziger und gnädiger Gott, ein Gott, der geduldig und reich an Güte und Treue ist“ - so verehrte sie ihn in ihrem ganzen Leben und in ihrem Tun.  Es ist passend, dass Schwester Laverne am Gedenktag der Hl. Martha verstarb, denn sie richtete ihr Leben an Martha, als einer tatkräftigen Dienerin des Herrn und an Maria, als einer aufmerksamen Zuhörerin Jesu aus.

Schwester Laverne wurde am 30. Juli 1924 in Holy Cross, Kentucky als Tochter von Charles und Mary Elizabeth Fogle Donahue geboren. Sie trat am 1. Februar 1948 in die Kongregation ein und legte am 4.  Oktober 1950 in ihre erste Profess ab.

Ihre Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte sie im Jahre 1955 an der Krankenpflegeschule St. John. Im Jahre 1959 erwarb sie ihren Bachelorabschluss in Pharmazie an der Creighton Universität, Omaha, Nebraska.  Von 1959 bis 1969 diente sie der Gemeinschaft als Apothekerin am HSHS St. John’s Hospital in Springfield und am HSHS St. Mary’s Hospital in Streator, Illinois. Von 1970 bis 1973 war sie Junioratsleiterin am Scholastikat in St. Louis, Missouri. Von 1973 bis 1979 diente sie als Postulats- und Noviziatsleiterin im Mutterhaus. Von 1979 bis 1982 lebte sie im Haus des Gebetes in Henry, Illinois. Von 1982 bis 1988 arbeitete sie als Assistentin in der Koordinierungsstelle des Mutterhauses in Springfield.Von 1989 bis zu ihrer Verabschiedung aus dem aktiven Dienst im Jahr 2011 war Schwester Laverne die verantwortliche Schwester für den Bereich Exerzitien und spirituelle Angebote. Darüber hinaus engagierte sie sich ehrenamtlich im Hospizdienst und in der Betreuung der trauernden Angehörigen.

Ihr Tod wird von einem Bruder und vier Schwestern und vielen Nichten und Neffen betrauert. Wir sprechen ihrer Familie unser aufrichtiges Beileid aus und versprechen ihr unser Gebet.

Schwester Laverne sitzt jetzt wie Maria zu Füßen des Herrn. Möge Schwester Laverne für uns bei IHM eintreten.