Generalat der Krankenschwestern vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus

Schwester M. Gerharda Nienaber

✝ Samstag, 19. September 2020


„Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte.“ Ps. 103,8

Im Vertrauen auf Gottes barmherzige Liebe unsere Schwester M. Gerharda Nienaber verstarb am  19. September 2020.

Schwester M. Gerharda wurde am 13. Juli 1941 in Garrel geboren. Sie trat am 15. August 1967 in unsere Ordensgemeinschaft ein. Die erste Profess legte sie am 3. Mai 1970 ab.

Seit 1970 lebte Schwester M. Gerharda im Mutterhauskonvent. In ihrem erlernten Beruf als Schneiderin, hat sie ihr großes Können und Wissen in all den Jahren in der Schneiderei des Mutterhauses eingesetzt. Schwester M. Gerharda war es ein großes Anliegen, dass die Schwestern gut gekleidet waren. Mit viel Liebe sorgte sie für Jede und konnte manch einer Schwester einen guten Rat geben. Schwester M. Gerharda leitete viele Jahre die Schneiderei und war ihren Mitarbeiterinnen eine gute Vorgesetzte und Kollegin. 

Schwester M. Gerharda hat sich immer für ein gutes Miteinander der Schwestern im Mutterhauskonvent eingesetzt und setzte ihre Dienste ein, wo sie gebraucht wurde. Liturgische Dienste in unserer Mutterhauskirche hat sie immer gern übernommen. Als Franziskanerin war sie gern in der Natur. An den Wochenenden war sie mit einigen Mitschwestern mit den Nordic Walking Stöcken unterwegs. Schwester M. Gerharda liebte ihre Heimat, das Oldenburger Land, und hatte ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Angehörigen.

Im November 2018 wurde bei Schwester M. Gerharda ein Gehirntumor diagnostiziert und operiert. Nach einiger Zeit kam sie zurück in den Mutterhauskonvent. Sie nahm so gut es ging, ihr Leben wieder auf. Anfang 2020 hatte Schwester M. Gerharda eine Rücken-OP. Sie kam als Rekonvaleszentin in das St. Heriburg-Haus. Sie wurde liebevoll von vielen Schwestern begleitet und insbesondere von Schwester M. Pankratia, mit der sie in all ihren Ordensjahren nicht nur beruflich eng verbunden war.

Wir wissen Schwester M. Gerharda in der Liebe Gottes und seinen Frieden geborgen. Das gibt uns Trost und Zuversicht. Wir bitten Gott, ihr alles Gutsein zu vergelten. Im Gebet und in der Eucharistiefeier gedenken wir ihrer besonders.

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Eucharistiefeier am Donnerstag, 24. September 2020 um 14.00 Uhr nur im engsten Kreis in der Mutterhauskirche statt; anschließend wird Schwester M. Gerbarda auf unserem Schwesternfriedhof in Münster beigesetzt.