Generalat der Krankenschwestern vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus

Schwester M. Balbina Gabor

✝ Montag, 10. Januar 2022


"In der Stille und im Vertrauen liegt deine Stärke." Jes 30, 15a

Am 10. Januar 2022 entschlief im Herrn unsere liebe Schwester M. Balbina Gabor Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.

Schwester M. Balbina wurde am 11. Juni 1935 in Krapkowice geboren. In unsere Ordensgemeinschaft trat sie am 10. Februar 1962 ein. Ihre erste Profess legte sie am 28. Oktober 1964 ab.

Schwester M. Balbina arbeitete in den ersten Jahren ihres Ordenslebens bis 1972 als Krankenpflegehelferin im Pflegeheim für Kinder in Ludwigsdorf und Reinertz. Danach war sie bis 1974 als Krankenpflegehelferin im Altenheim in Groß Döbern tätig. Im selben Jahr bis 1993 diente sie den Kranken im Pflegeheim in Proskau bei Oppeln. Hier übernahm sie auch von 1974 bis 1986 den Dienst der Konventsoberin.

Von 1993 bis 2016 war sie in verschiedenen Konventen als Konventsoberin und in den Einrichtungen als Krankenpflegehelferin tätig.

Im Jahr 2016 kehrte sie nach Ullersdorf zurück, wo sie bis zum Ende ihrer Tage blieb.

Schwester M. Balbina wird uns als eine betende Schwester in Erinnerung bleiben, treu im Verweilen beim Herrn, ruhig, bescheiden, fleißig und verfügbar. Sie war sehr engagiert im Dienst an den Kranken und Mitschwestern. Sie war stets in der Lage, alles Gute und Schöne, das sie in der Gemeinschaft erleben durfte, hoch zu schätzen.

Schwester M. Balbina ertrug geduldig ihre Krankheiten und Beschwerden der letzten Jahre. Allmählich ließen ihre körperlichen Kräfte immer mehr nach. Vor ein paar Tagen verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand erheblich. Bis zum Ende war sie bei vollem Bewusstsein; sie empfing das Sakrament der Krankensalbung und die heilige Kommunion. Sie sagte den Mitschwestern: „Ich bin jetzt bereit, dem Herrn zu begegnen. Ich danke Euch für alles, ich entschuldige mich für alles, was nicht gut war, und ich bitte um Vergebung."

Heute Morgen um 4:00 Uhr kehrte Schwester M. Balbina, im Beisein der Mitschwestern, zum Haus des Vaters zurück.  Wir wollen in unseren Gebeten an sie denken.